Lesen, Wandern, Palavern

Kategorie: WmdedgT

WmdedgT im Mai

Abendlicht am 30.4.

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WmdedgT) fragt am 5. immer Frau Brüllen, und manchmal denke ich dran. Nicht dran gedacht hatte ich an aktuelle Fotos. Cia. Gibt es halt alte 😉

Wie treffend – gestern war der Tag des Lokaljournalismus. Dabei war gestern ein eher untypischer Arbeitstag für mich als freie Lokaljournalistin. Ich hatte keinen Termin außer Haus und musste nur ein bisschen was organisieren und tippen. So was kommt öfter mal vor, ein mehr oder weniger freier Tag unter der Woche; dafür arbeite ich auch immer wieder mal am Wochenende, so auch letzten Sonntag. „Entweder zu wenig Geld oder zu wenig Zeit“, hatte ich früher zu den uneinheitlichen Arbeitsmengen gesagt, inzwischen sage ich, entweder viel Zeit oder viel Geld ;-).

Um 7:30 hatte ich gefrühstückt, dem besten Ehemann von allen einen Abschiedskuss gegeben, eine kleine Runde im Haushalt gedreht und Wäsche aufgesetzt. Dann hatte ich eine Mail an den Müllzweckverband hier geschrieben, um herauszufinden, wieso ein Wertstoffhof über den Sommer geschlossen werden muss.

Danach stellte ich einen Artikel fertig, der die Reaktionen der Politik in einer Gemeinde auf die Ankündigung zusammenfasst, dass dort ein geologisches Labor in den Berg gebaut werden soll. Das Ganze soll der Grundlagenforschung zur Geothermie in Tiefengesteinen dienen und ist in dem Dorf, das glaubt, dass der Stolleneingang in ihm liegen könnte, sagen wir mal „umstritten“. Hier wird man natürlich als Presse auch immer wieder mehr oder weniger dezidiert angegangen, weil nicht so berichtet wird, wie es bestimmte Gruppen möchten.

Der Trommturm von unten; irgendwo tief unter ihm soll ein Tunnel in den Berg getrieben werden

Nächste Woche gibt es zu dem Thema eine Informationsveranstaltung, auf die ich gehen werde. Das ist auch so etwas beim Lokaljournalismus: wenn man sich in ein eher unhandliches Thema (Wissenschaft, Großbauprojekte) hineingepfriemelt hat, ist es oft ein Selbstläufer, sich immer mal wieder damit zu befassen.

Was den Lokaljournalismus angeht: Ich bekenne mich immer noch zu einem alten Artikel über freie Lokaljournalisten, den ich vor vielen Jahren las und der mit „Arm, aber glücklich“ titelte. Mir ist es zwar erfolgreich gelungen, im Laufe der letzten 14 Jahre mein Zeilen- und Bildhonorar ein Stück zu verbessern. Wenn ich aber lese, man solle Stundensätze von 50 oder 100 Euro anstreben in dieser Branche, kann ich nur schmunzeln. Davon bin ich weit entfernt, und ich gehöre definitiv nicht zu Leuten wie eine Kollegin, die selbstausbeuterisch für so niedrige Honorare arbeitet, dass es nicht mal für eine Versicherung in der Künstlersozialkasse reicht (das Minimum liegt aktuell bei nur irgendwas um die 600 Euro im Monat!). Mit der habe ich auch schon heftig diskutiert darüber, dass sie mit solchen Dumpinghonoraren nicht nur sich schadet, sondern auch Kolleg:innen.

Um von einem Job als freie Lokaljournalistin leben zu können, muss man entweder wirklich einen Ausnahmejob haben oder ununterbrochen im Einsatz sein oder aber einen wirklich extrem niedrigen Lebensstandard pflegen. Da ich und mein Mann beide berufstätig sind und gleichzeitig eher bescheiden leben, reicht es.

Aber zurück zum Tagwerk. Ich recherchierte ein bisschen zum Thema Zahnzusatzversicherung, ein nerviges Thema, weil es mich an eine Baustelle im Mund erinnert und daran, dass diese nicht gerade günstig zu beheben ist. Ich bin zwar mittlerweile pingelig bei der Zahnpflege, aber Sünden der grauen Vorzeit, als mensch noch unmotiviert ein bisschen mit einer Handzahnbürste im Mund herumstocherte, wirken bis heute nach. Wobei mich die Kosten weniger schrecken als Schmerzen, Ungewissheiten, ewig nicht kauen können und das Ausgeliefertsein, dass so etwas mit sich bringt. Ich hatte erst kürzlich den Zahnarzt gewechselt, weil der letzte anfing, mir potenziell tödliche Erkrankungen aus Röntgenbildern zu orakeln, was einer näheren Untersuchung inklusive CT nicht standhielt, sprich, mich sinnloserweise in Panik versetzt hatte.

Ausblick auf den Odenwald

Die Wäsche wurde aufgehängt, eine schildlausbefallene Pflanze in Kellerquarantäne noch einmal mit einer Öl-Wasser-Mischung besprüht, was immerhin die Blätter schön glänzen lässt. Der dicke rote Nachbarskater kam vorbei, um mich zu begrüßen.

Ich ging eine Runde spazieren und traf einen netten Kommunalpolitiker. Eine Viertelstunde quatschten wir sozusagen über den Gartenzaun, dann wusste ich wieder ein paar Hintergrundinfos zur Dorfpolitik mehr, die ich in meinem Kopf ablegen kann. Den Einkaufskorb beim Aldi gefüllt und heim.

Ich entschied mich danach dagegen, schon mal was über Rehkitzsuche zu schreiben, ein Artikel, für den ich noch ein paar Tage Zeit habe, und griff zum Roman, den ich gerade lese (Nathan Hill: Wellness).

Ansonsten bekam ich noch eine Nachricht von der Redaktion, dass die Lieferzeiten wieder einmal nach vorne geschoben wurden. Mich stört das als (meist) Frühaufsteherin (wider Willen, Lehrerfrau) nicht. Der Vorteil ist, dass dafür künftig sonntagnachmittagliche Aktivitäten vom Kerweumzug bis Weihnachtsmarkt nicht mehr aktuell geliefert werden können/müssen, was solche Aufträge attraktiver macht ohne eine knappe Deadline im Nacken.

Später habe ich dann noch gekocht (Kartoffeln, veganes Gulasch und Spargel) und meine Sommerreifen von meinem Mann zur Werkstatt fahren lassen. Denn einen Nachteil hat der kleine Smart: seine eigenen Reifen passen nicht rein. Jetzt hoffe ich, ich bekomme bald einen Termin zum Wechseln. Ob Kfz oder Installateur: Handwerkertermine zu bekommen ist hier noch schwerer als welche vom Facharzt.

Vor ein paar Tagen gesehen: Diese Blindschleiche

Ich hatte noch eine Ladung Bücher ins Bücherregal gebracht; manchmal steht das innerhalb von Tagen bis oben hin voll mit Kisten voller Bücher, manchmal verschwinden die Bücher daraus schneller, als ich sie nachfüllen kann. Ein System habe ich dahinter noch nicht erkennen können. Ich fand außerdem Benjamin-Blümchen-Figuren im Regal und klebte mit eine Karla Kolumna vorne in mein Auto. Ja, ich habe ein etwas kindliches Gemüt manchmal.

Später nieselte es, ich las noch ein bisschen in meinem Buch und Abends schauten wir noch zwei Folgen der Netflixserie „Das Gesetz nach Lidia Poët“.

WmdedgT März

Katzi auf dem alten Radio, das immer noch gut funktioniert

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (kurz WmdedgT) fragt Frau Brüllen, und das ist meine Antwort:

Es war am 5. März ein ziemlich voller Tag gewesen, dabei hatte ich das relativ typische Arbeitspensum von ein paar Stunden am Morgen und ein paar am Abend – Lokaljournalistenleben.

Der Tag begann wie jeder Tag, an dem in Hessen Schule ist, mit dem Aufstehen um sechs Uhr, da der beste Ehemann von allen an einer Schule arbeitet. Wir stehen immer zusammen auf, genauso wie er abends nicht ins Bett geht, bevor ich heimkomme, auch wenn es mal – Stichwort Fastnacht – spät wird.

Hummus und Bärlauch auf dem Brot

Frühstück mit dem geliebten Bärlauch, dessen Duft mich in der weiteren Bärlauch-Saison ein bisschen umschweben wird. Nach Frühstück und Aufbruch des Mannes machte ich hier meine übliche Runde durch das Haus mit Lüften und Aufräumen; dann fuhr ich den PC hoch und schaute, was so an Mails eingetrudelt war, und klickte mich schnell durch ein paar Seiten und Gruppen. Facebook und Instagram nutze ich nicht mehr, was diesen Schritt beschleunigt.

Ich freute mich über eine ganz gute Honorargutschrift, auch wenn da die Ansprüche in meinem Job nicht sehr hoch sind. Und ich ärgerte mich kurz über die AOK, weil ich ohne Smartphone oder Windows/Mac-PC plus Kartenlesegerät nicht an meine ePA kommen kann. Digitalzwang, kotz.

Damit jeht dit nich!

Danach hatte ich einen Artikel über eine Ausschusssitzung in einem Nachbardorf geschrieben, bei der es vor allem darum ging, nach welchem Schlüssel Bauplätze in einem erweiterten Gewerbegebiet vergeben werden sollen. Das ging recht flott von der Hand. Ich stellte noch einen anderen Artikel fertig und lud beide hoch.

Es folgte eine etwas ausgedehntere Tour durch unseren Haushalt, ich saugte durch, brachte den Müll raus, räumte die Geschirrspülmaschine ein und aus, so das halt. Ein Eiweißshake mit Banane war meine Zwischenmahlzeit, bevor ich noch mal einen Blick in die Online-Nachrichten warf und über das Thema Frauenstreik am 9. März nachdachte. Ich möchte daran teilnehmen, wobei ich ja Freiberuflerin bin, also meine eigene Chefin, und mit meinem werten Gatten beziehungstechnisch nicht hadere. Andererseits kotzt mich das Patriarchat an und all seine Auswüchse von häuslicher Gewalt bis Krieg. Irgendwo in meinem Hinterkopf ist aber die Frage, „darf“ ich das, einfach einen Tag nichts tun? Ich denke drüber nach, woher so ein Gedanke kommt.

Saugen

Dann kurvte ich mit meinem kleinen Auto in der Gegend herum. Ich räumte das öffentliche Bücherregal auf, das wir betreuen, machte für die Zeitung ein paar Bilder, tankte (immerhin habe ich ein Zeitfenster mit etwas weniger als 2 Euro für den Liter Diesel erwischt) und kaufte in einer Drogerie noch eine Packung Eiweißshake. Ich bin ja keine großer Sportlerin, aber als Veganerin ist meine Eiweißversorgung oft etwas dürftig, außerdem machen diese Shakes lange satt.

Ich entschied mich beim täglichen Spaziergang für eine Runde bei einem Mini-Ortsteil, der nur zwei oder drei Häuser umfasst. Die Feldwege waren irgendwie nicht genau da, wo sie meine alte Wanderkarte (noch von meiner Mutter…) vermutete, und so lief ich ein paar Umwege und Schleifen. Das dauerte dann etwas länger als ursprünglich geplant, aber ich hatte keine Eile und genoss die Sonne. Später versuchte ich, ein bisschen etwas über den Drei-Häuser-Ortsteil herauszufinden, wurde aber auf die Schnelle nicht fündig. Agathe, hilf! 😀

Dann war es auch schon bald Zeit für unser spätes Mittagessen. Ich mache immer am Nachmittag etwas Warmes, weil ich einmal am Tag was anderes essen will als Brot oder Nüsse und Kürbiskerne (ich esse beides sehr gerne) und weil ich so nett bin, den Mann zu bekochen, der von der Arbeit kommt. Es gab noch mal Curry vom Vortag, dazu Kimchi.

Den Nachmittag verbrachte ich ansonsten damit, ein altes Heimatkundeheft von 1980 über Odenwälder Trachten zu lesen, das ich in unserem öffentlichen Bücherregal entdeckt hatte. Ich hatte nicht gewusst, dass es im 18. Jahrhundert – also vor Napoleon – Vorschriften der jeweiligen Herrschaft gegeben hatte, was die Leute anziehen dürfen und welche Farben sie tragen dürfen. Bunteres war dabei in der Regel dem Adel vorbehalten, das Bäuerlein musste sich mit Grau und gedeckten Farben begnügen. Die heute bekannten Trachten sind zumindest teilweise „herabgesunkene“ Adels- oder Militärmode und oft nicht so alt, wie viele denken. Die typische lange Männerjacke der Odenwälder Tracht hieß Mutzen oder Motze, und ich fragte mich, ob das was mit motzen von wegen meckern zu tun hat.

Titelbild des erwähnten Heftes

Außerdem las ich noch ein bisschen in dem Roman „Blue Shoes and Happiness“ von Alexander McCall Smith, noch ein Buch über die traditionell gebaute Mma Ramotswe und ihre Freunde.

Dann war es auch schon Zeit für Arbeitseinsatz Nummer zwei. Im Nachbarort war Bauausschuss, und dort wurde zwei Stunden lang erst noch einmal über das Gewerbegebiet diskutiert, das erweitert werden soll; dieses Mal ging es um die baulichen Aspekte. Dann wurde es ganz interessant mit dem „Bau-Turbo“ und der Frage, was dessen Vorgaben für eine Kommune bedeuten und wie die damit umgehen soll.

Auf dem Weg zur abendlichen Schicht

Viertel nach neun war ich dann zu Hause, trank noch ein bisschen alkoholfreies Bier, zappte mit dem Mann durch das TV-Programm und erzählte ihm vom Bauausschuss. Zu spät ging es ins Bett – und das war es dann auch schon mit einem ziemlich vollen und langen Tag.

WmdedgT: Wiederbeschaffungszeitwertabschreibung

Ich wollte schon lange mal auf die Frage von Frau Brüllen antworten. Die fragt: „Was machst du eigentlich so den ganzen Tag?“. Nun war gestern ein untypischer (Arbeits-)Tag, aber gut – wieso nicht. Nur habe ich gar keine Bilder gemacht, da müsst ihr jetzt mit leben.

Statt wie sonst um 6 startete der Tag für mich erst um 7:30 Uhr. Der beste Ehemann von allen ist mit einer dicken Erkältung daheim, statt in der Schule zu unterrichten, und ich bin auch etwas unfit. Daher habe ich auch erst einmal keine Termine außer Haus bis Anfang nächster Woche angenommen – ich wusste ja nicht, wie schlimm es wird. Aber vielleicht bin ich dank meiner selbstgebrauten Cistus-Tinktur, die ich mir regelmäßig in den Rachen sprühe (brrrrhhhhhh), nur leicht erkältet.

Da der besagte kränkelnde Mann um 7:30 noch schlief, habe ich erst einmal ein bisschen gelesen. Ich lese gerade die Buchreihe über „The No. 1 Ladies’ Detective Agency“. Die Romane wurden vom Schotten Alexander McCall Smith verfasst, der eine Weile im Süden Afrikas gelebt hat. Ich kann natürlich absolut nicht einschätzen, wie authentisch die Gesellschaft Botswanas in den Büchern wiedergegeben wird, aber die Bücher machen wirklich Freude. Ich finde es erfrischend, Geschichten über Afrika zu lesen, in denen die Probleme des Kontinents (Hunger, Armut, Kriege, AIDS usw.) mal nicht im Vordergrund stehen. Wahrscheinlich ist die Darstellung etwas verkitscht, aber ich hätte große Lust, mich mit der „traditionell gebauten“ (wie sie ihre Körperfülle nennt) Mma Ramotswe auf einen Buschtee auf ihre Veranda zu setzen und zu plaudern.

Als der kranke Mann erwachte, frühstückten wir ausgiebig. Ich hatte keinen Zeitdruck mit der Arbeit, und gemütlich frühstücken und dabei eine Zeitung lesen (aktuell die Süddeutsche am Wochenende, die reicht uns für die ganze Woche) macht mir Freude.

Dann stand ein bisschen Arbeit an. Ich schrieb einen weiteren kleinen Artikel über die anstehende Kommunalwahl in Hessen Mitte März. Dabei konzentrierte ich mich auf das Thema Briefwahl. Ich telefonierte kurz mit einem der Wahlleiter hier, wann denn die Wahlbenachrichtigungen bei den Bürgerinnen und Bürgern zu erwarten sind.

Ich kommunizierte außerdem kurz mit Mitgliedern meiner Demokratiegruppe darüber, ob ihnen meine Ankündigung für unsere nächste Veranstaltung zusagt. Wir machen am 21. Februar wieder eine „Musik-und-Talk“-Veranstaltung. Praktischerweise hat die Familie einer unserer Aktiven eine alte Dorfwirtschaft mit Saal, wo wir hin und wieder zu demokratischen Veranstaltungen einladen können. Ich selbst kümmere mich in der Gruppe vor allem um die Pressearbeit; auf der Bühne stehen muss ich nicht, gehe aber bei Dmeos auch mal für 3 Sätze ans Mikro, wenn es gewünscht wird.

Außerdem antwortete ich kurz auf die Mail eines Freundes, dem es nicht gut geht. Und ich schrieb eine Nachricht an die Mieter unserer vermieteten Einliegerwohnung, dass wir uns doch bitte zeitnah gemeinsam ein Problem in deren Wohnung anschauen sollten, das laut ihnen schon seit zwei Wochen besteht. Warum erfahre ich das dann erst jetzt?, denke ich und seufze.

Dann machte ich mich noch einmal auf, um ein paar Dinge zu erledigen. Ich brachte ein Ersatzteil, das mein Mann im Internet erworben hatte, zu der Werkstatt, wo gerade sein Auto steht. Danach kaufte ich ein paar Kleinigkeiten im Edeka ein und drehte eine Runde im Wald. Der tägliche Spaziergang muss bei mir ja sein.

Wieder daheim warf ich die mitgebrachten veganen Fischstäbchen (die sicher irgendwie anders heißen müssen inzwischen) in die Pfanne. Solche Fertiggerichte kaufe ich eigentlich nur, wenn sie in der „Nimm mich mit, mein MHD läuft bald ab“-Kiste liegen. Dazu gab es eine Art Imam Bayildi („Der Imam fällt in Ohnmacht“, besteht vor allem aus Auberginen in Tomaten geschmort) und Bulgur. Türkei meets Tofu-Nordsee oder so.

Gegen Abend schaute ich mir ein Livevideo des Bürgermeisters einer Nachbarkommune an und machte mir Notizen für einen Artikel. Es ging dabei um die drastische Erhöhung der Wasserpreise dort; das Thema hat es sogar in überregionale Nachrichten und ins TV geschafft. Bei dem Video konnten sich Bürger dazuschalten oder in den Kommentaren Fragen stellen, sehr modern das alles. Zentral war ein längeres Referat über Gebührenkalkulation. Ich konnte dem Vortrag dank 14 Jahren Berichterstattung über Kommunalpolitik durchaus folgen, habe aber mit „Wiederbeschaffungszeitwertabschreibung“ doch noch einen neuen Begriff gelernt, der bei Scrabble gut Punkte bringen dürfte.

Später machte ich es mir mit dem besten Ehemann von allen auf dem heimischen Sofa gemütlich. Erst schauten wir quer in Bayern drei, dann noch ein paar Folgen der neuen Ghosts-Staffel. Und dann gingen wir schlafen.

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