Ich habe hier im Blog ja schon mal erzählt, dass ich gerne und mit großem physiologischem und psychologischem Mehrwert in den Wäldern der Tromm herumlaufe bzw. den knapp 600 Meter hohen Berg besteige. Damit kann ich jede schlechte Laune besiegen. Das hat mich irgendwann motiviert, die Tromm als „Doktor Tromm“ zu bezeichnen; 2018 hatte ich dazu die lokale Sage weitergesponnen. 2025 hatte ich das auch hier im Blog veröffentlicht:
https://nachtlan.de/doktor-tromm/

Irgendwann in den Jahren nach 2018 hatte ich die Geschichte auch mal auf einer Jahresabschlusstour unserer Geoparkgruppe erzählt. Über eine meiner Kolleginnen geriet die Geschichte zu den Mundartfreunden Südhessen und von da auf eine „Babbelbox“ auf der Tromm. Ich habe das leider nicht online gefunden, da müsst ihr also hochlaufen zum Trommturm, wenn ihr es anhören wollt.

Ein bisschen verstimmt war ich zugegebenermaßen der Einweihung der Box 2023, dass ich als Urheberin gar keine Erwähnung fand. Nun denn!

Und vor wenigen Wochen las ich in einer überregionalen Zeitung am Wochenende – ich glaube, es war die FAS? – von einem Wandertipp auf die Tromm, in dem die Trommheide und ihr heilsamer Nutzen erwähnt werden.

So hat sich meine Weiterspinnerei einer Sage inzwischen schon als feststehendes Sagenelement weiterverbreitet. Und in hundert Jahren wird man die Geschichte der Trommheide, wer weiß, vielleicht immer mit meiner Weitererzählung verbreiten. Das ist ein ganz, ganz, ganz kleines Stückchen Unsterblichkeit, oder nicht?